Bremens IT-Dilemma: Mehr Nachwuchs, weniger Einstiegschancen
04.05.2026Quellen und {Factsheet} Ihr wollt tiefer ins Thema einsteigen? Hier findet ihr eine Übersicht, auf welche Quellen wir für den Artikel zurückgegriffen haben.
Mehr erfahrenSo müssten beispielsweise mehr Professuren und Studiengänge eingerichtet, Forschungsnetzwerke unterstützt und einheitliche Standards bei der Akkreditierung von Games-Studiengängen entwickelt werden. Insgesamt werden Games an Hochschulen in vielen Fällen noch zu kleinteilig gedacht, beziehungsweise zu häufig an ähnliche Studiengänge angehängt, ohne der Komplexität und Interdisziplinarität des Fachs gerecht zu werden.
Wichtig ist hier aus Sicht des game-Verbands, das Thema Games ganzheitlicher zu betrachten, etwa indem direkt mehrere Studiengänge, beispielsweise zu Game-Design, Game-Art, Game-Engineering und Game-Studies, angeboten und miteinander verzahnt werden können. Hierfür sollten die Länder neben dedizierten Games-Fakultäten auch über eine eigenständige „Games-Universität“ nach dem Vorbild der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf nachdenken. Diese könnte zu einem Magneten für internationale Fachkräfte werden und sich bestenfalls in den Reigen der Exzellenz-Universitäten einreihen.
Die fünf Forderungen sollen unter anderem dabei helfen, den Fachkräftemangel der Games-Branche zu verringern. So ist die Anzahl der Games-Unternehmen in Deutschland in den vergangenen Jahren nicht zuletzt auch durch die Games-Förderung deutlich gestiegen. Dementsprechend ist die Nachfrage nach Fachkräften besonders groß. Der Ausbau von Forschung und Lehre im Games-Bereich würde aber auch dabei helfen, dem Ziel der Games-Strategie des Bundes gerecht zu werden, Deutschland zum internationalen Leitmarkt zu entwickeln.
Weitere Informationen findet ihr auf der Website des Game e.V..
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