Welche {politische Rahmenbedingung} muss sich ändern, damit sich die Bremer IT-Wirtschaft gut entwickeln kann?
Dirk: „Die Bedingungen, die wir in Bremen vorfinden, weisen bereits eine solide Basis auf. Die Verbindung aus starken Traditionsunternehmen, dynamischen Startups und exzellenter Forschung – das alles liegt viel näher beieinander als in anderen Städten und spricht für unseren Standort. Die Politik nimmt die Bedeutung von Deep Tech und IT-Wirtschaft wahr, was sich zum Beispiel in entsprechenden Förderprogrammen widerspiegelt. Wichtig ist, dass Bremen sich diese sehr guten Bedingungen erhält. Aus Sicht eines Raumfahrt-IT-Unternehmens sehen wir deutlich, dass andere Standorte sich zunehmend stark machen, um auch mitspielen zu können. München wäre hier zu nennen. Die Bremer Politik sollte aus unserer Sicht die bestehenden Stärken weiter ausbauen. Starke Hochschulen locken Talente an, die sich nach der Uni oft dazu entscheiden, in Bremen zu bleiben und in der lokalen IT-Wirtschaft ihre Karriere zu beginnen. Bei der Digitalisierung und Geschwindigkeit der Verwaltung hat Bremen zudem noch Potenzial, sich als Standort abzuheben und junge Unternehmen anzulocken.“
Olga: „Uns ist wichtig, dass die Verwaltung in Bremen bei der Digitalisierung weiter an Tempo gewinnt – hier sehen wir Bremer IT-Unternehmen als starke Partner. Genauso wichtig wären für uns weniger Bürokratie und mehr Zusammenarbeit über Zuständigkeitsbereiche hinweg. Das würde dem gesamten Standort helfen. Mit Blick nach vorn sind wir gespannt, welche Impulse die kürzlich beschlossene KI-Strategie des Bremer Senats bringen wird – ein Schritt, den wir gerne aktiv begleiten.“