Einzelmeldung

Neues DFKI-Labor Niedersachsen in Osnabrück und Oldenburg

Niedersachsens Wirtschaftsminister Björn Thümler (4.v.l.) zusammen mit den DFKI-Wissenschaftlern und Universitätsprofessoren nach der Vertragsunterzeichnung. Quelle: DFKI

Niedersachsen verstärkt seine Forschungsaktivitäten auf den Feldern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). Im Mittelpunkt stehen dabei Ausbau und Weiterentwicklung der bisherigen Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Osnabrück zum DFKI-Labor Niedersachsen mit den Niederlassungen Osnabrück und Oldenburg. Ein entsprechender Vertrag wurde Anfang April 2019 von der DFKI-Geschäftsführerin und Vorsitzenden Prof. Dr. Jana Koehler sowie den beiden Universitätspräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper im Beisein des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler auf der Hannover Messe unterschrieben.

Bei seiner letzten Sitzung im November 2018 hat der DFKI-Aufsichtsrat dem Aufbau von neuen Arbeitsgruppen in Kooperation mit den Universitäten Osnabrück und Oldenburg zugestimmt. Das nun entstehende DFKI-Labor Niedersachsen hat am 1. April seine Arbeit aufgenommen.

„Mit unserer Digitalisierungsoffensive für die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglichen wir exzellente Grundlagenforschung, bringen digitale Innovation aus der anwendungsorientierten Forschung in die Praxis und bilden die Fachkräfte für unsere digitale Zukunft aus“, sagte Wissenschaftsminister Thümler anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive peilt die Landesregierung unter anderem auch eine Förderung für den Aufbau des DFKI-Labor Niedersachsen in Höhe von rund 17 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren über das Niedersächsische Vorab der Volkswagenstiftung an.

Übergreifendes Forschungsthema wird die Umgebungswahrnehmung autonomer Systeme sein. Die derzeit bestehende Forschungsgruppe „Planbasierte Robotersteuerung“ in Osnabrück wird dabei um drei weitere Forschungsgruppen erweitert, die an den Universitäten Osnabrück und Oldenburg angesiedelt werden. „Mit dem DFKI-Labor Niedersachsen bekommen wir die Chance, neben Saarbrücken, Kaiserslautern und Bremen zum eigenständigen Standort der größten deutschen Forschungseinrichtung zur Künstlichen Intelligenz zu werden“, sagte Thümler.

Das DFKI wurde 1988 mit den Standorten Kaiserslautern und Saarbrücken als Zweiländerinitiative von Rheinland-Pfalz und Saarland in Form einer gemeinnützigen GmbH und Public-Private-Partnership gegründet. 2006 wurde das DFKI Labor in Bremen, 2007 wurde das DFKI Projektbüro in Berlin eröffnet. 2011 kam Osnabrück als Außenstelle des DFKI Robotics Innovation Center Bremen hinzu. Die Zusammenarbeit mit Niedersachsen wurde in den vergangenen acht Jahren deutlich intensiviert, so dass jetzt wissenschaftlich und wirtschaftlich der nächste logische Schritt möglich wurde und Osnabrück und Oldenburg gemeinsam das DFKI-Labor Niedersachsen bilden.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

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