Einzelmeldung

Eröffnung des Digital Impact Lab in der Metropolregion Nordwest

Viel Vorfreude auf die innovativen, partizipativen digitalen Methoden zeigten die Akteure bei der Eröffnung des Digital Impact Lab. Quelle: Digital Impact Lab

Drei neue experimentelle Lernräume in der Metropolregion Nordwest stärken digitale Kompetenz und eröffnen Berufsperspektiven für Jugendliche und junge Erwachsene: Mit dem Projekt "Digital Impact Lab – ein Lab-Network für die Metropolregion Nordwest" wird ein einzigartiger Experimentier-, Beratungs- und Lernort-Verbund zum Austausch und zur Erkennung von Chancen unserer modernen und digitalen Gesellschaft geschaffen. Er bestärkt und unterstützt neue Arten des Denkens und Handelns mithilfe zukunftsorientierter digitaler Tools und Lernformate. Seine interaktiven Methoden stellen hierbei eine gänzlich neue Herangehensweise in der Metropolregion dar. 

Durch die Möglichkeit, individuelles digitales Erfahrungswissen aus den Bereichen Gaming, Social Media und Smartphone vor Ort in partizipative Digitalaktivitäten, wie zum Beispiel in die Entwicklung von digitalen Modellen einzubringen, wird dieses "Wissen" für die "offizielle" Welt von Ausbildung, Beruf und Studium nutzbar gemacht. 

"Entwickelt wird ein in dieser Form einmaliges Modell für die Region, das bei den vorhandenen digitalen Stärken von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ansetzt, diese ausbaut und ein Bewusstsein dafür schafft, wie diese Stärken in der Berufswelt und Gesellschaft 4.0 genutzt werden können", so Martin Koplin, Geschäftsführender Direktor des M2C Instituts für angewandte Medienforschung Bremen. 

"Im Digital Impact Lab lernen Jugendliche und junge Erwachsene ganz konkret, wie sie ihre Fähigkeiten aus dem täglichen Umgang mit neuen Medien und mobilen Endgeräten als berufliche Qualifikation entwickeln und einbringen können. Viele Berufe sind heute durch die Digitalisierung stark im Wandel und die sogenannten 'digital natives' haben dadurch einen großen Vorteil, den auch Unternehmen zunehmend erkennen und nutzen, denn der Weg von der Spielekonsole hin zur Steuerung eines Produktionsroboters ist nicht weit", so Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest.

Tom Lecke-Lopatta vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr betont, "dass es nicht ausreichend sei, in einer zukunftsfähigen Stadt ausschließlich technische Möglichkeiten im privaten und öffentlichen Sektor voranzubringen. Eine moderne Stadtgesellschaft des Informationszeitalters - im Sinne einer 'Smartcity' – könne nur entstehen, wenn möglichst viele Menschen die technischen Möglichkeiten nicht nur nutzen, sondern auch wirklich beherrschen."

Das von der Metropolregion Nordwest für drei Jahre geförderte Projekt des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr unter Federführung des M2C Instituts für angewandte Medienforschung Bremen lässt in einem Verbund drei Labs als experimentelle Lern- und Erfahrungsräume für digitale Kompetenz in Bremen, am Campus Osterholz-Scharmbeck und in Delmenhorst beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft entstehen. 

Weitere Informationen sind unter www.impact-lab.eu zu finden.

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T: 0421 / 16 10 05 35

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