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Zwei Jahrzehnte digitaler Strukturwandel – bremen digitalmedia wird 20 Jahre alt

Die Digitalbranche hat in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Technologien hervorgebracht, die sich mittlerweile in allen Wirtschaftszweigen durchsetzen. Abbildung: chaiyapruek2520/iStock

Es ist nicht lange her, da stand das Wort "Multimedia" für die neuesten Trends in Medien und Informationstechnologie. Mittlerweile hat es jedoch einen sehr altmodischen Klang angenommen – aktuell zählen "Virtual Reality", "Industrie 4.0" oder "Internet der Dinge" zu den Schlagworten, die den digitalen Fortschritt beschreiben sollen. Am sprachlichen Wandel lässt sich ablesen, wie sehr die Digitalbranche sich weiterentwickelt hat, seit der Branchenverband bremen digitalmedia e.V. vor 20 Jahren gegründet wurde – damals unter dem Namen "bremen multimedial", zwischenzeitlich dann in "Bremen IT+Medien" geändert. Insgesamt haben sich mittlerweile 84 Mitglieder dem Verband und dem Förderverein bremen digitalmedia angeschlossen. Beide richteten am 2. Februar ihre jährlichen Hauptversammlungen aus.
 
In der Anfangszeit des Verbands zählten Unternehmen schon zur Avantgarde, wenn sie Kataloge oder Imagefilme auf CD pressten, um sie an Kunden zu verteilten. Heute bestehen die Lebensadern vieler Organisationen aus komplexen Software-Welten: Von der Bestellung des Kunden via Smartphone über die Beschaffung der benötigten Bauteile bis zur Rechnungstellung werden die meisten Schritte elektronisch umgesetzt – häufig automatisiert. Dieser Digitalisierungsprozess, der für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen aller Branchen auf den internationalen Märkten essenziell ist, wird von bremen digitalmedia auf regionaler Ebene seit 1997 intensiv unterstützt.
 
Unternehmen fördern gemeinsam den Nachwuchs der Digitalbranche
 
Der Verband vertritt alle Medien- und Technologieunternehmen, deren Geschäftsprozesse durch digitale Medien bestimmt werden. Ein wesentliches Ziel liegt in der Stärkung des Standorts durch die enge Vernetzung der IT- und Medienexperten mit anderen Schwerpunktbranchen der Region.

Darüber hinaus fördert bremen digitalmedia verschiedene Projekte zur Ausbildung des Nachwuchses, denn unabhängig vom Geschäftsfeld benötigt fast jedes Unternehmen mittlerweile Fachkräfte mit IT-Know-how. Der Branchenverband betreibt daher über einen Förderverein das Duale Studium Informatik (Bachelor) und das Duale Masterprogramm Informatik, jeweils in Kooperation mit zwei Bremer Hochschulen. Regelmäßig werden mit Partnern weitere Projekte angeschoben, beispielsweise bildeten Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit der Bremer Volkshochschule neun Monate lang ausländische Fachkräfte aus. Mit der "Brennerei next generation lab" führte bremen digitalmedia einen Workshop zur zukünftigen Rolle der IT in der Logistik durch.
 
Bremen verfügt in einigen IT-Bereichen über bundesweit herausragende Anbieter, beispielsweise im E-Commerce, also im elektronischen Handel. Aber auch das Start-up-Ökosystem der IT-Branche hat sich in den vergangenen Jahren sehr vielversprechend entwickelt. Der Start-up-Survey Bremen/Bremerhaven, der im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, weist im IT-Bereich mit Abstand die meisten Gründungen aller Branchen aus.
 
Weitere Kooperationen angestrebt
 
Dennoch gibt es weiterhin viel Potenzial, die regionale Wirtschaft innovativer aufzustellen und im Wettbewerb zu stärken. bremen digitalmedia lädt daher Unternehmen aller Branchen ein, Kontakt aufzunehmen, Kooperationen auszuloten und Mitglied zu werden. Ansprechpartnerin ist Dorothee Mallesch, Tel. 0421 / 16 10 05 35, E-Mail mallesch@ich-will-keinen-spambremen-digitalmedia.de.

Kontakt

bremen digitalmedia
Osterstraße 28 -29
28199 Bremen

info@ich-will-keinen-spambremen-digitalmedia.de
T: 0421 / 16 10 05 35

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