Einzelmeldung

Chips für medizinische und biologische Tests sollen Labore ersetzen

Informatiker der Uni Bremen forschen gemeinsam mit indischen Partnern an der Entwicklung von so genannten Lab-on-Chips, die eine Alternative zu klassischen und kostenintensiven Laboren bieten. Nun werden sie dabei auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Sie finanziert mehrmonatige Aufenthalte der indischen Partner in Bremen.

Bei Lab-on-Chips werden kleinste Tropfen Blut oder Urin mit Hilfe eines elektromagnetischen Feldes auf einem Chip gehalten und bewegt. Auf diese Weise lassen sich Tropfen mischen oder auf speziellen Heizstellen erhitzen. Operationen, die bisher nur im Labor durchgeführt werden konnten, lassen sich damit im Chip umsetzen. Entsprechende Geräte können dann von Patienten selbst im Alltag genutzt werden. Das geschieht bereits beispielsweise bei Diabetes-Patienten.

Obwohl erste Geräte mit solchen Biochips schon in Asien oder den USA kommerziell vermarktet werden, gibt es noch großen Forschungsbedarf. So müssen die Bewegungen und Operationen der Flüssigkeiten auf dem Chip korrekt gesteuert werden. Gleichzeitig gilt es medizinische und biologische Randbedingungen zu erfüllen. Im Rahmen des Projekts "Design Automation for Synthesis and Formal Verification of Digital Microfluidic Lab-on-Chip" sollen automatische Lösungen entwickelt werden, die den Entwurf entsprechender Chips ermöglichen.

Weitere Infos: www.informatik.uni-bremen.de

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