Einzelmeldung

Bremer Software übertrug Europawahl-Ergebnisse

Das Bremer Software-Unternehmen nexea GmbH hat die Europawahl 2014 mit einer Smartphone-App zur Übertragung der Ergebnisse aus den Bremer Wahllokalen an das Wahlamt unterstützt - und die ist sogar ohne Netzabdeckung einsetzbar.

Wie bei allen Wahlen in Bremen war das Statistische Landesamt am Wahlabend mit der Aufgabe befasst, die Wahlergebnisse aus den rund 450 Urnen- und Briefwahlbezirken  in Bremen zu sammeln und auszuwerten.Dazu wurden die Ergebnisse aus mehreren Wahllokalen an einem Stützpunkt gesammelt und an das Wahlamt am Hauptbahnhof übertragen.

Um den Vorgang zu beschleunigen, wurde zur Europawahl 2014 auf elektronische Übertragung umgestellt. Die Auswertungsbögen eines jeden Wahllokals wurden dazu mit einem "Phablet" - also einem Android-Tablet mit Telefon-Funktion - fotografiert und über das Mobilfunknetz versendet. Jeder der 30 Stützpunkte erhielt dazu eines der eigens für diesen Zweck angeschafften Geräte.

Dazu stellte die Bremer nexea GmbH eine Smartphone-App bereit, welche die Bedienung durch eine einheitliche Oberfläche vereinfacht und auch bei schwachem Netzzugang eine Lösung bietet.

Nach dem Start der App wird zunächst die Wahlbezirk-Nummer eingegeben. Danach wird der Zugriff auf die Kamera-Funktion freigegeben, sodass eine Aufnahme der Ergebnisniederschrift eines Bezirks möglich wird. Anschließend lässt sich das Bild noch einmal mit einer Zoom-Funktion auf Fehler bei der Aufnahme untersuchen, bevor es zum Versenden freigegeben wird. Im folgenden Schritt kehrt der Benutzer auf die Startseite der App zurück, auf der die Liste der noch zu übertragenden Wahlbezirke sichtbar ist.

Sollte keine Netzwerkverbindung verfügbar sein, bleiben die zu übertragenden Formulare in dieser Liste stehen, bis eine erneute Übertragung durch Tastendruck angestoßen wird. Dadurch wird auch eine Offline-Nutzung mit späterer Übertragung z.B. durch Ortswechsel ermöglicht - an einigen Stützpunkten mit schwacher Netzabdeckung kann damit flexibel auf die örtlichen Verhältnisse reagiert werden.

Im Wahlamt können die Dokumente nun in wenigen Sekunden empfangen und ausgewertet werden - das Wahlergebnis steht damit deutlich schneller zur Verfügung als bei der zuvor üblichen telefonischen Übertragung. Auch Übermittlungsfehler lassen sich ausschließen.

Durch die Beschränkung auf einfache Grundfunktionen und die Möglichkeit, auch bei schwierigen Netzverhältnissen einsetzbar zu sein, kann die App auch bei kommenden Wahlen verwendet werden - eine Umbenennung der App von "Europawahl 2014" auf "Wahl Bremen" war insofern beinahe der wichtigste Änderungsvorschlag im Laufe des Entwicklungsprozesses.

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