Einzelmeldung

Neue Professoren mit Fokus auf Datenanalyse und Robotik an der Jacobs University

Ihr Spezialgebiet ist die Datenanalyse: Mit Michael Sedlmair und Hendro Wicaksono verstärken zwei neue Professoren seit Januar die Lehre und Forschung an der Jacobs University in Bremen. Beide sind Informatiker und nennen die Internationalität und Interdisziplinarität an der englischsprachigen Universität als wichtige Gründe für ihren Wechsel.

Nach einem längeren Forschungsaufenthalt am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA tritt ebenfalls Franceso Maurelli, Professor für Robotik and Autonome Systeme, sein Amt an.

Prof. Sedlmair kommt von der Universität Wien und beschäftigt sich vor allem mit der Erforschung neuartiger Methoden der interaktiven Visualisierung von Daten. In Wien hat er sich zum Beispiel mit der verständlichen grafischen Darstellung von Bike-Sharing-Netzwerken befasst. "Angesichts des kontinuierlichen Anstiegs von Daten in fast allen Lebensbereichen wird die Visualisierung weiter an Bedeutung zunehmen", sagt er.

An der Jacobs University will der 36-Jährige sich verstärkt mit "Human-centered data science" befassen, also der Interaktion vom Mensch, Maschine und Daten. "Menschliche Aspekte der Datenanalyse wie Wahrnehmung, Kognition oder auch Benutzerfreundlichkeit sind in diesem Bereich noch weniger gut erforscht", sagt Sedlmair, der auch an der University of British Columbia in Kanada gearbeitet hat.

Prof. Wicaksono kommt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an die Jacobs University. Sein besonderes Interesse gilt dem Informationsmanagement im "Industrial Engineering", insbesondere in der Umgebung von Industrie 4.0. "Ich befasse mich mit Methoden und Werkzeugen zur Erfassung, Integration, Strukturierung, Analyse und Mustererkennung von Daten", erklärt er. "Das Ziel ist, sie intelligenter zu machen, um Prozesse in der Industrie kosten-, ressourcen- und energieeffizienter gestalten zu können."
 
Das besondere Forschungsinteresse von Prof. Maurelli gilt der Unterwasserrobotik – insbesondere intelligenten, autonom handelnden Systemen, die zum Beispiel in der Lage sind, Objekte eigenständig zu erkennen und zu lokalisieren. "Für sie gibt es unzählige Anwendungen etwa in der Energie- oder Hafenwirtschaft oder auch in der Archäologie", sagt der 33-Jährige, der nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt am MIT nun seine Arbeit an der Jacobs University aufnimmt.

Sein Ziel ist, die Position der Jacobs University im Bereich der Meeresrobotik zu stärken, den Kontakt zur Industrie zu intensivieren und seine Studierenden zu ermutigen, selbst als Unternehmer tätig zu werden.

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